Gedanken zur Jahreslosung 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der

Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Offenbarung 21,6


Liebe Leserinnen und Leser des Gemeindebriefes!

 

Das volle Leben – wie habe ich mir das vorgestellt – als ich jung war? Was hätte alles werden können?

Vielversprechend, alle Möglichkeiten offen. Schritt für Schritt geht der Weg durchs Leben. Was wird sich verwirklichen?

Alles, was ich zum Leben brauche, ist da – und doch bleibe ich hungrig, hungrig nach mehr.

Viele Möglichkeiten – und doch nur wenige können umgesetzt werden.

Selten gibt es Menschen, die alles auskosten konnten in ihrem Leben. Es bleiben immer ungelebte Varianten …

 

Es ist eigentlich alles da – und trotzdem vertrocknet die Seele.

Es ist der Durst nach Leben – nach tiefem, erfüllten Leben.

Merke ich überhaupt, dass ich Durst habe? Oder habe ich mich längst daran gewöhnt, an die Dürre,

an die schmale Kost für die Seele? Daran, dass ich immer zu kurz komme? Dass das Leben eben so ist, wie es ist?

 

Was/Wer lässt mich wieder aufleben? Was/Wer gibt mir Hoffnung? Eine bessere Zukunft?

Aber was soll das, wenn doch schon so viel vom Leben gelebt ist? Zurückdrehen kann ich mein Leben nicht.

Nichts ungeschehen machen.

 

Was hat mich bisher glücklich gemacht? Geld? Besitz? Anerkennung für gute Leistung?

Oder nicht vielmehr, wenn ich für andere da sein kann, und merke, dass ich jemandem etwas bedeute?

 

Ich will dem Durstigen geben …“

Dieses Wort aus der Offenbarung ist ein Wort für die Zukunft, also ein Wort der Hoffnung.

Ein Wort von Gott für die Menschen. Weil er die Menschen liebt. Weil Gott weiß, was wir brauchen.

Dieses Wort aus der Offenbarung ist ein Wort für die Zukunft, für meine Zukunft. Für die Zeit hier, und nach dem Tod.

Lassen wir uns stärken von diesem Wasser, dem Wasser des Lebens!


Seien Sie herzlich gegrüßt

Ihre Pfrn. Mechthild Latzel

Jesus sagt: Wen dürstet, der komme zu mir und trinke! Joh 7,37

 


Wo: im „Haus der Begegnung Globig" Wartenburger Str. 53
Tel. 034927 75601
Wann: So. 11. März - Sa. 17. März 2018 um 19.30 Uhr   

Einlass 19.00 Uhr.

 

Gottes Schöpfung ist sehr gut!

Zum Weltgebetstag 2018 aus Surinam

Surinam, wo liegt das denn? Das kleinste Land Südamerikas ist so selten in den Schlagzeilen,

dass viele Menschen nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet.

Doch es lohnt sich, Surinam zu entdecken: Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland

vereint das Land afrikanische und nieder-ländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse.

Der Weltgebetstag am 2. März 2018 bietet Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen.

 „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ heißt die Liturgie surinamischer Christinnen, zu der Frauen in über 100 Ländern

weltweit Gottesdienste vorbereiten. Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche – alle sind herzlich eingeladen!

Surinam liegt im Nordosten Südamerikas, zwischen Guyana, Brasilien und Französisch-Guyana.

Dank seines subtropischen Klimas ist eine vielfältige Flora und Fauna entstanden.

Rund 90 Prozent Surinams bestehen aus tiefem, teils noch vollkommen unberührtem Regenwald.

Mit seinen rund 540.000 Einwohnern ist Surinam ein wahrer ethnischer, religiöser und kultureller Schmelztiegel.

Der Großteil der Bevölkerung lebt in Küstennähe, die meisten von ihnen in der Hauptstadt Paramaribo.

In dieser als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Stadt steht die Synagoge neben einer Moschee;

christliche Kirchen und ein Hindutempel sind nur wenige Häuserblocks entfernt. Diese Vielfalt Surinams findet sich auch im Gottesdienst zum

Weltgebetstag 2018……. Erfahren Sie mehr am

Freitag, 2. März, 17.30 Uhr